Dienstag, 2. Juni 2015

Die Festplatte eines Mikrocontrollers | Der EEPROM

EEPROM steht für Electrically Erasable Programmable Read-Only Memory(Wikipedia). Die Besonderheit des EEPROM ist, dass dessen Inhalt auch noch gespeichert bleibt, wenn die Stromzufuhr unterbrochen wurde, ähnlich wie die Festplatte eines Computers.

Der EEPROM befindet sich in eurem jeweiligen Mikrocontroller bereits integriert. Der ATmega328, der Mikrocontroller des Arduino Uno, besitzt einen EEPROM mit 1024 Bytes Speicherkapazität. Das bedeutet, er kann 1024 verschiedene Zahlen zwischen 0 und 255 speichern. Um nun etwas in den EEPROM zu schreiben, verwendet man die Bibliothek EEPROM.h, die schon mit der Arduino IDE installiert wurde. Sie muss man über #include nachladen. Um nun einen Wert zu schreiben, muss man die Funktion write aus der EEPROM Bibliothek verwenden. Diese braucht als Argumente(Werte in den Klammern) die Speicheradresse und die zu schreibende Zahl. Die Speicheradresse ist der Speicherort der Information. Das ist notwendig, damit man später beim auslesen die richtige Information ausliest. Sie ist einfach eine Zahl zwischen 0 und 1024, da der ATmega328 einen EEPROM mit 1024 Byte Speicherkapazität hat.
Um die Zahl einer Speicheradresse auszulesen, kann man die Funktion EEPROM.read(Speicheradresse) verwenden. Ein Sketch zum auslesen der oben geschriebenen Wertes sähe so aus:
Der EEPROM ist also wie eine Art Festplatte des Arduino, um Daten dauerhaft zu speichern. Abschließend ist noch zu sagen, dass es auch externe EEPROMs für den Arduino gibt. 

Welche Anwendungen könnt ihr euch vorstellen, wo ihr den EEPROM verwenden werdet? 

Keine Kommentare:

Kommentar veröffentlichen